Unser Bürgermeisterkandidat
Günter Pageler  Unser Bürgermeisterkandidat Freie Bürger Kalkar [FBK]
Liebe Kalkarer Bürgerinnen und Bürger, ich bin Günter Pageler und ich möchte Ihr nächster Bürgermeister werden. Ich bin seit 40 Jahren mit der heutigen Grundschulsekretärin Aenne Pageler verheiratet, wir haben zwei gemeinsame, ebenfalls verheiratete Kinder und 5 Enkelkinder im Alter von 6 bis 11 ½ Jahre. Ich war 30 Jahre Berufssoldat, im Zuge dessen wurde ich zum 01. April 1994 nach Kalkar versetzt und die Familie ist im Juli 1994 nachgezogen. Dank der Freundlichkeit und Offenheit der Eltern von den Mitschülern unserer Kinder konnten wir uns sehr schnell einleben und rundherum wohlfühlen. Den Schritt hierher umzuziehen und für den Rest unseres Lebens hierzubleiben, haben wir an keinem einzigen Tag bereut. Nach meiner Pensionierung habe ich mich in mehreren Bereichen ehrenamtlich engagiert, so haben wir z. B. zu viert die Flüchtlingshilfe „Kalkar aktiv“ ins Leben gerufen und mit Hilfe vieler weiterer EhrenämtlerInnen eine Kleiderkammer, Patenschaften, ein Patencafé, Sprachkurse, Kennenlern-Veranstaltungen und die Fahrradwerkstatt initiiert/aufgebaut und unterstützt. Darüber hinaus war ich viele Jahre als Fahrer „Essen auf Räder“ im Beginenhof (leider musste dieses wichtige Angebot eingestellt werden) tätig, habe vor 5 Jahren die Geschäftsführung des St. Martinskomitees (Altkalkar, Hanselaer, Kalkar und Neulouisendorf) von Karl Braam übernommen und bin vom ersten Tag an als Fahrer im Bürgerbus unterwegs. Die verbleibende Zeit wird in Familie und in Hobbys wie Garten, Fahrradfahren, Kochen und nette Gespräche sowie in die politische Betätigung investiert. Beim Einkaufen unterhalte ich mich sehr gerne mit meinen Mitmenschen und so kann es auch schon mal etwas länger dauern, sodass das Mittagessen etwas später auf dem Tisch steht. Ich bin seit 2012 Mitglied in der Wählergemeinschaft Freie Bürger für Kalkar e.V. (FBK), habe 2013 den Vorsitz übernommen, ich war als Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Bauen, Planen,Verkehr und Umwelt benannt. Ich bin seit 2014 Ratsmitglied und seit 2015 erster stellvertretender Bürgermeister. Mit der FBK konnte ich für die Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen fast 6 Jahren so einige Dinge umsetzen oder anschieben. So wurde in 2017 der Platz vor dem Kriegerdenkmal zu einem Platz der Begegnung umgestaltet, er ist heute viel offener, gepflegter und somit attraktiver für kurzzeitiges Verweilen. Es gibt hier seit 2018, zwei Bouleplätze, ein Badmintonnetz und Spieletische mit Schach/Dame, „Mensch ärgere Dich nicht“ und Mühle. Dank einiger Sponsoren hat es der Stadt und damit den Bürgern*innen kein Geld gekostet. Ebenso war die Einrichtung eines Seniorenbeirates seit 2014 ein Thema der FBK. Auf unseren Antrag hin und unter meiner Koordination hat sich ein Arbeitskreis gebildet und als Ergebnis wurden im Oktober 2019 der Seniorenbeirat vom Rat gegründet und die Mitglieder benannt. Gleiches hatte ich für die Jugend geplant, hier kam der eingerichtete Arbeitskreis „Jugendbeirat“ bisher nur sehr zögerlich voran, wir haben im gegenseitigen Einvernehmen die Fortführung erst einmal „auf Eis“ gelegt und wollen die Arbeit in der kommenden Ratsperiode wieder aufnehmen. Nach dem nicht vorhersehbaren „Desaster“ mit dem Bolzplatz „Im Schwanenhorst“ (hier sollte lediglich die Nutzungszeit während der Sommerferien von 20.00 Uhr auf 22.00 Uhr erweitert werden) und der geplanten Wiedererrichtung eines Basketballfeldes musste ein Plan B erarbeitet werden. Dank der Einnahmen aus der Altkleidersammlung und die, auf meine Anfrage bereitgestellte finanzielle Unterstützung durch die beiden Kirchengemeinden konnte vor der Tennishalle ein attraktiver Streetballplatz hergestellt werden. Das Freizeitangebot für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene liegt mir schon immer sehr am Herzen. Trotz meines Alters versuche ich mich in deren derzeitige Situation hineinzuversetzen und muss immer wieder feststellen, dass es in Kalkar nur ganz wenige oder eben unattraktive Freizeitangebote gibt. Es ist mein erklärtes Ziel alles dafür zu tun, dass sich an dieser Situation schnellstmöglich etwas ändert. Ordnungsdienst: Im September 2018 haben wir über den Ausschuss für Bürgerbeteiligung und Gemeinwesen versucht, die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten im Stadtgebiet einerseits Konsequenter aber andererseits auch Gerechter durchzuführen. Die Verwaltung sowie die Mehrheit des Ausschusses sahen hier keinen Handlungsbedarf, es sollten lediglich Anregungen an das Fachamt weitergegeben werden. Es hat sich bis heute nichts geändert, eine eklatante Ungleichbehandlung bei der Ahndung von Ordnungswidrigkeiten, besonders beim „ruhenden Verkehr“ ist immer noch festzustellen. Äußeres Erscheinungsbild/Sauberkeit: Wir haben mit einem „Offenen Brief“ (September 2019) an die Bürgermeisterin appelliert, das äußere Erscheinungsbild der Stadt und der Stadtteile etwas intensiver in den Fokus zu rücken und die Bepflanzungen und Sauberkeit „nach vorne zu bringen“ und die Bürgerschaft über die für den Bauhof immer schwieriger werdende Situation aufzuklären. Es wären Patenschaften durch Einzelpersonen, Nachbarschaften oder Straßengemeinschaften für Blumenbeete und Bäume wünschenswert, dafür könnte dann 1x jährlich ein Straßen-/Grillfest finanziell unterstützt werden. Aktionen von z.B. Interessengemeinschaft Naturnahes Kalkar, Hegering, Angelvereinen u.a. sowie den Kalkarer CleanDay halten wir für äußerst wichtig und unterstützenswert. Vandalismus durch sogenannte „Party-People: Ein zweiter „Offener Brief“ (Juni 2020) ging in Richtung der „Vandalismusschäden“ und einem angeblichen neuen HotSpot am Streetballplatz. Wir haben eindeutig darauf hingewiesen, dass es, solange man nicht ausreichend Freizeitangebote schafft, sich immer wieder Cliquen bilden die sich an wechselnden Örtlichkeiten treffen und diese nicht immer ordentlich hinterlassen. Verbote oder Wegnahmen führen da nach unserer Auffassung nicht weiter, hier muss konsequente Sozialarbeit geleistet werden. Mit einem Antrag auf Einführung des Aufbruchmanagements wird zukünftig vermieden, dass die Stadt für Kosten für Reparaturen aufkommen muss, die durch mangelhaft geschlossene Baustellen im öffentlichen Straßenraum (Telekom, Westnetz, Deutsche Glasfaser usw.) entstehen, die teilweise erst Jahre später erkennbar sind. Ein klassisches Beispiel ist die Talstraße im unter Bereich. Sobald ein Hilferuf an die FBK oder auch einzelne Mitglieder der FBK herangetragen wird, recherchieren und unterstützen wir. Sei es ein Straßenausbau, eine in den Straßenbereich wachsende Hecke, eine zusätzliche Straßenlaterne zur Steigerung der Sicherheit, Sicherstellung einer Zuwegung u.ä. Was passiert in der neuen Ratsperiode? Wir haben gerade ein Großprojekt mit einem enormen finanziellen Aufwand abgeschlossen, die Fertigstellung des Schulzentrums. Die dort ansässigen Schulformen sollten jetzt für die kommenden 15 bis 20 Jahre konkurrenzfähig sein und hinsichtlich der digitalen Ausstattung und Anpassung die notwendigen technischen Voraussetzungen erfüllen. Jetzt gilt es die Grundschulen in Appeldorn und Wissel zu ertüchtigen und technisch aufzurüsten. Das erste Feuerwehrgerätehaus ist in Appeldorn bereits in der Nutzung, der „Fahrplan“ für die nächsten Standorte so gut wie festgelegt. Hier werden in den kommenden Jahren ebenfalls einige Millionen Euro zu investieren sein, aber die Sicherheit der Menschen sowie deren Hab und Gut muss höchste Priorität haben – an allen 7 Standorten. Die bisherigen Versuche, den Durchgangsverkehr zu minimieren und gleichzeitig die Geschwindigkeit zu reduzieren haben in Neulouisendorf noch längst nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt. Wir werden die Neulouisendorfer unterstützen, die notwendige Verkehrssicherheit herzustellen. Als nächstes gilt es die Eigenanteile der einzelnen Projekte des „Integrierten Handlungskonzeptes“ (InHK) entsprechend zu finanzieren und umzusetzen. Als vorerst letztes Großprojekt ist der Neubau des Bau- und Betriebshofes im Gewerbegebiet Oyweg unumgänglich, wurde doch viel zu lange gezögert und jetzt macht die Unfallkasse berechtigten Druck. Übrigens hat die FBK bereits im Jahr 2017 die Notwendigkeit eines Neubaus erkannt und diesen Standort dafür vorgeschlagen. Das alles sind Projekte, die unabhängig von den immer noch nicht einschätzbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Weg gebracht werden müssen. Wir haben hier leider immer noch jahrzehntelange Versäumnisse aufzuarbeiten. Daher ist die Einstellung der CDU, den Wisseler See nicht zu verkaufen und in eigener Regie attraktiver zu machen, utopisch und nicht nachvollziehbar. In Anbetracht der vorgenannten Investitionen bleibt nach Summenzug und mit gesundem Menschenverstand, nach vorsichtiger Schätzung in den kommenden 5 bis 8 Jahren kein Cent für eine solche Aufgabe übrig. Scheinbar fällt sie wieder in alte Strukturen zurück und setzt völlig falsche Prioritäten. Nach sehr langem Warten ist das Spielplatzkonzept für bis 14-jährige endlich auf den Weg gebracht und muss nun entsprechend voran gebracht werden. Im Fachausschuss wurde bereits über die zu beachtenden Kriterien gesprochen, jetzt müssen sie beschleunigt umgesetzt werden. Darüber hinaus dürfen wir aber die über 14-jährigen nicht aus dem Auge verlieren und sind verpflichtet, auch ihnen (unter Einbeziehung von Fachleuten wie z.B. unserem Streetworker) entsprechende Freizeitangebote (Scaterbahn, Tischtennisplatten o.ä.) bereitzustellen. Hierfür müssen, um Klagen von Anwohnern von vornherein auszuschließen, entsprechend passende Örtlichkeiten identifiziert werden.Das alles gilt natürlich analog und bedarfsorientiert für alle anderen Stadtteile gleichermaßen. Wir unterstützen die zeitnahe Anbindung der B 67n, allerdings müssen die Landtagsabgeordneten dieser Wahlkreise hier wohl mehr Einfluss nehmen. Trotz der derzeit entstehenden Wohngebiete am Vossegattweg, in der Verlängerung der Kirchstraße und hoffentlich bald auch auf den beiden Flächen Postweg/Birkenallee müssen wir weiter nach nutzbaren Flächen Ausschau halten und unbedingt auf bezahlbaren Wohnraum hinarbeiten. Ein ganz besonderes Anliegen ist der FBK und mir persönlich das Thema Bürgerbegegnungsstätte. Durch das bundesweite, rasante Kneipensterben in den Ortschaften und noch nicht abzuschätzenden Corona-bedingten Schließungen ist es aus unserer Sicht eine Pflicht, entsprechende Räumlichkeiten für private und öffentliche Veranstaltungen zu schaffen. Den Bürgerinnen und Bürgern, den Vereinen, Uns schwebt für die Stadtteile Altkalkar/Kalkar ein zentraler Neubau (möglichst über einen Investor und anschließende Anmietung) auf einer zentralen Fläche vor, dies könnte durchaus der „Platz der Begegnung“ zwischen Fachmarktzentrum und Innenstadt sein. Aus unserer Sicht sollte man das bisherige Pädagogische Zentrum (PZ) lediglich für die Nutzung durch die Schulen aufarbeiten. In diesem Zusammenhang stellen wir die Forderung nach eine behindertengerechten Toilettenhäuschen zurück, es sei denn es stehen zwischenzeitlich Fördergelder zur Verfügung. Ansonsten könnte innerhalb des Gebäudes ein entsprechender Zugang geschaffen werden. Für die Friedhöfe und Leichen-/Aussegnungshallen fordern wir ein zeitgemäßes und nachhaltiges Gesamtkonzept. Das Thema Dorf-App zur Vernetzung der Vereine, Organisationen, Nachbarschaften u.v.m. bleibt weiterhin unser Ziel, wir werden diese in einer noch zu bildenden Arbeitsgruppe entwickeln. Mein Ziel als Bürgermeister wäre die Weiterführung sowie in einigen Bereichen Verbesserung und/oder Anpassung der bereits positiven Entwicklung der letzten Jahre. In Verbindung mit der städtischen und der Kreis Klever Wirtschaftsförderung, mit der neuen Landrätin/dem neuen Landrat und Kalkar aKtiv müssen die Folgen der Pandemie erfasst, der „Aufbau“ organisiert und weitere Unterstützung generiert werden. Der Kontakt zur Bundeswehr muss weiterhin gepflegt, Gespräche mit Vereinen und Organisationen zur zukünftigen Entwicklung müssen weitergeführt und intensiviert werden. Abschließend erlaube ich mir noch folgende Feststellung: Wählergemeinschaften haben es im Wahlkampf schwerer als die sogenannten Etablierten, diese werden an der Landes- und/oder Bundespolitik gemessen und nicht an ihrer Arbeit und Präsenz der 5-jährigen kommunalen Tätigkeit. Für Kalkar gilt, dass sich sowohl die FBK als auch das FORUM über die gesamte Ratsperiode hinweg mit den verschiedensten Themen befasst haben und dadurch vieles in den Fachausschüssen und im Rat umgesetzt werden konnte. Bei allen anderen Fraktionen herrscht bis kurz vor dem Wahlkampf fast Totenstille, wir aber bleiben mit den Bürgerinnen und Bürgern im Gespräch, haben ein Ohr für ihre Sorgen, Ängste und auch positiven Erlebnisse. Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, wenn mir Ihre Sorgen und Nöte nicht am Herzen liegen würden, könnte ich das ganze einfach sein lassen, mich zurücklehnen und es andere machen lassen. Aber das kann und will ich nicht, vieles läuft zwar schon um einiges besser als in den zig Jahren davor, einiges ist aber noch ausbaufähig. Die Stadtverwaltung ist ein Dienstleister und muss das auch zeigen und umsetzen. Unser ernst und ehrlich gemeintes Motto lautet Ihr zukünftiger FBK- Bürgermeister mit der FBK- Fraktion Für euch da – FBK !
Günter Pageler  Unser Bürgermeisterkandidat Freie Bürger Kalkar [FBK]
Unser Bürgermeisterkandidat
Liebe Kalkarer Bürgerinnen und Bürger, ich bin Günter Pageler und ich möchte Ihr nächster Bürgermeister werden. Ich bin seit 40 Jahren mit der heutigen Grundschulsekretärin Aenne Pageler verheiratet, wir haben zwei gemeinsame, ebenfalls verheiratete Kinder und 5 Enkelkinder im Alter von 6 bis 11 ½ Jahre. Ich war 30 Jahre Berufssoldat, im Zuge dessen wurde ich zum 01. April 1994 nach Kalkar versetzt und die Familie ist im Juli 1994 nachgezogen. Dank der Freundlichkeit und Offenheit der Eltern von den Mitschülern unserer Kinder konnten wir uns sehr schnell einleben und rundherum wohlfühlen. Den Schritt hierher umzuziehen und für den Rest unseres Lebens hierzubleiben, haben wir an keinem einzigen Tag bereut. Nach meiner Pensionierung habe ich mich in mehreren Bereichen ehrenamtlich engagiert, so haben wir z. B. zu viert die Flüchtlingshilfe „Kalkar aktiv“ ins Leben gerufen und mit Hilfe vieler weiterer EhrenämtlerInnen eine Kleiderkammer, Patenschaften, ein Patencafé, Sprachkurse, Kennenlern-Veranstaltungen und die Fahrradwerkstatt initiiert/aufgebaut und unterstützt. Darüber hinaus war ich viele Jahre als Fahrer „Essen auf Räder“ im Beginenhof (leider musste dieses wichtige Angebot eingestellt werden) tätig, habe vor 5 Jahren die Geschäftsführung des St. Martinskomitees (Altkalkar, Hanselaer, Kalkar und Neulouisendorf) von Karl Braam übernommen und bin vom ersten Tag an als Fahrer im Bürgerbus unterwegs. Die verbleibende Zeit wird in Familie und in Hobbys wie Garten, Fahrradfahren, Kochen und nette Gespräche sowie in die politische Betätigung investiert.Beim Einkaufen unterhalte ich mich sehr gerne mit meinen Mitmenschen und so kann es auch schon mal etwas länger dauern, sodass das Mittagessen etwas später auf dem Tisch steht. Ich bin seit 2012 Mitglied in der Wählergemeinschaft Freie Bürger für Kalkar e.V. (FBK), habe2013 den Vorsitz übernommen, ich war als Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Bauen, Planen,Verkehr und Umwelt benannt. Ich bin seit 2014 Ratsmitglied und seit 2015 erster stellvertretender Bürgermeister. Mit der FBK konnte ich für die Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen fast 6 Jahren so einige Dinge umsetzen oder anschieben. So wurde in 2017 der Platz vor dem Kriegerdenkmal zu einem Platz der Begegnung umgestaltet, er ist heute viel offener, gepflegter und somit attraktiver für kurzzeitiges Verweilen. Es gibt hier seit 2018, zwei Bouleplätze, ein Badmintonnetz und Spieletische mit Schach/Dame, „Mensch ärgere Dich nicht“ und Mühle. Dank einiger Sponsoren hat es der Stadt und damit den Bürgern*innen kein Geld gekostet. Ebenso war die Einrichtung eines Seniorenbeirates seit 2014 ein Thema der FBK. Auf unseren Antrag hin und unter meiner Koordination hat sich ein Arbeitskreis gebildet und als Ergebnis wurden im Oktober 2019 der Seniorenbeirat vom Rat gegründet und die Mitglieder benannt. Gleiches hatte ich für die Jugend geplant, hier kam der eingerichtete Arbeitskreis „Jugendbeirat“ bisher nur sehr zögerlich voran, wir haben im gegenseitigen Einvernehmen die Fortführung erst einmal „auf Eis“ gelegt und wollen die Arbeit in der kommenden Ratsperiode wieder aufnehmen. Nach dem nicht vorhersehbaren „Desaster“ mit dem Bolzplatz „Im Schwanenhorst“ (hier sollte lediglich die Nutzungszeit während der Sommerferien von 20.00 Uhr auf 22.00 Uhr erweitert werden) und der geplanten Wiedererrichtung eines Basketballfeldes musste ein Plan B erarbeitet werden. Dank der Einnahmen aus der Altkleidersammlung und die, auf meine Anfrage bereitgestellte finanzielle Unterstützung durch die beiden Kirchengemeinden konnte vor der Tennishalle ein attraktiver Streetballplatz hergestellt werden. Das Freizeitangebot für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene liegt mir schon immer sehr am Herzen. Trotz meines Alters versuche ich mich in deren derzeitige Situation hineinzuversetzen und muss immer wieder feststellen, dass es in Kalkar nur ganz wenige oder eben unattraktive Freizeitangebote gibt. Es ist mein erklärtes Ziel alles dafür zu tun, dass sich an dieser Situation schnellstmöglich etwas ändert. Ordnungsdienst: Im September 2018 haben wir über den Ausschuss für Bürgerbeteiligung und Gemeinwesen versucht, die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten im Stadtgebiet einerseits Konsequenter aber andererseits auch Gerechter durchzuführen. Die Verwaltung sowie die Mehrheit des Ausschusses sahen hier keinen Handlungsbedarf, es sollten lediglich Anregungen an das Fachamt weitergegeben werden. Es hat sich bis heute nichts geändert, eine eklatante Ungleichbehandlung bei der Ahndung von Ordnungswidrigkeiten, besonders beim „ruhenden Verkehr“ ist immer noch festzustellen. Äußeres Erscheinungsbild/Sauberkeit: Wir haben mit einem „Offenen Brief“ (September 2019) an die Bürgermeisterin appelliert, das äußere Erscheinungsbild der Stadt und der Stadtteile etwas intensiver in den Fokus zu rücken und die Bepflanzungen und Sauberkeit „nach vorne zu bringen“ und die Bürgerschaft über die für den Bauhof immer schwieriger werdende Situation aufzuklären. Es wären Patenschaften durch Einzelpersonen, Nachbarschaften oder Straßengemeinschaften für Blumenbeete und Bäume wünschenswert, dafür könnte dann 1x jährlich ein Straßen- /Grillfest finanziell unterstützt werden. Aktionen von z.B. Interessengemeinschaft Naturnahes Kalkar, Hegering, Angelvereinen u.a. sowie den Kalkarer CleanDay halten wir für äußerst wichtig und unterstützenswert. Vandalismus durch sogenannte „Party-People: Ein zweiter „Offener Brief“ (Juni 2020) ging in Richtung der „Vandalismusschäden“ und einem angeblichen neuen HotSpot am Streetballplatz. Wir haben eindeutig darauf hingewiesen, dass es, solange man nicht ausreichend Freizeitangebote schafft, sich immer wieder Cliquen bilden die sich an wechselnden Örtlichkeiten treffen und diese nicht immer ordentlich hinterlassen. Verbote oder Wegnahmen führen da nach unserer Auffassung nicht weiter, hier muss konsequente Sozialarbeit geleistet werden. Mit einem Antrag auf Einführung des Aufbruchmanagements wird zukünftig vermieden, dass die Stadt für Kosten für Reparaturen aufkommen muss, die durch mangelhaft geschlossene Baustellen im öffentlichen Straßenraum (Telekom, Westnetz, Deutsche Glasfaser usw.) entstehen, die teilweise erst Jahre später erkennbar sind. Ein klassisches Beispiel ist die Talstraße im unter Bereich. Sobald ein Hilferuf an die FBK oder auch einzelne Mitglieder der FBK herangetragen wird, recherchieren und unterstützen wir. Sei es ein Straßenausbau, eine in den Straßenbereich wachsende Hecke, eine zusätzliche Straßenlaterne zur Steigerung der Sicherheit, Sicherstellung einer Zuwegung u.ä. Was passiert in der neuen Ratsperiode? Wir haben gerade ein Großprojekt mit einem enormen finanziellen Aufwand abgeschlossen, die Fertigstellung des Schulzentrums. Die dort ansässigen Schulformen sollten jetzt für die kommenden 15 bis 20 Jahre konkurrenzfähig sein und hinsichtlich der digitalen Ausstattung und Anpassung die notwendigen technischen Voraussetzungen erfüllen. Jetzt gilt es die Grundschulen in Appeldorn und Wissel zu ertüchtigen und technisch aufzurüsten. Das erste Feuerwehrgerätehaus ist in Appeldorn bereits in der Nutzung, der „Fahrplan“ für die nächsten Standorte so gut wie festgelegt. Hier werden in den kommenden Jahren ebenfalls einige Millionen Euro zu investieren sein, aber die Sicherheit der Menschen sowie deren Hab und Gut muss höchste Priorität haben – an allen 7 Standorten. Die bisherigen Versuche, den Durchgangsverkehr zu minimieren und gleichzeitig die Geschwindigkeit zu reduzieren haben in Neulouisendorf noch längst nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt. Wir werden die Neulouisendorfer unterstützen, die notwendige Verkehrssicherheit herzustellen. Als nächstes gilt es die Eigenanteile der einzelnen Projekte des „Integrierten Handlungskonzeptes“ (InHK) entsprechend zu finanzieren und umzusetzen. Als vorerst letztes Großprojekt ist der Neubau des Bau- und Betriebshofes im Gewerbegebiet Oyweg unumgänglich, wurde doch viel zu lange gezögert und jetzt macht die Unfallkasse berechtigten Druck. Übrigens hat die FBK bereits im Jahr 2017 die Notwendigkeit eines Neubaus erkannt und diesen Standort dafür vorgeschlagen. Das alles sind Projekte, die unabhängig von den immer noch nicht einschätzbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Weg gebracht werden müssen. Wir haben hier leider immer noch jahrzehntelange Versäumnisse aufzuarbeiten. Daher ist die Einstellung der CDU, den Wisseler See nicht zu verkaufen und in eigener Regie attraktiver zu machen, utopisch und nicht nachvollziehbar. In Anbetracht der vorgenannten Investitionen bleibt nach Summenzug und mit gesundem Menschenverstand, nach vorsichtiger Schätzung in den kommenden 5 bis 8 Jahren kein Cent für eine solche Aufgabe übrig. Scheinbar fällt sie wieder in alte Strukturen zurück und setzt völlig falsche Prioritäten. Nach sehr langem Warten ist das Spielplatzkonzept für bis 14-jährige endlich auf den Weg gebracht und muss nun entsprechend voran gebracht werden. Im Fachausschuss wurde bereits über die zu beachtenden Kriterien gesprochen, jetzt müssen sie beschleunigt umgesetzt werden. Darüber hinaus dürfen wir aber die über 14-jährigen nicht aus dem Auge verlieren und sind verpflichtet, auch ihnen (unter Einbeziehung von Fachleuten wie z.B. unserem Streetworker) entsprechende Freizeitangebote (Scaterbahn, Tischtennisplatten o.ä.) bereitzustellen. Hierfür müssen, um Klagen von Anwohnern von vornherein auszuschließen, entsprechend passende Örtlichkeiten identifiziert werden.Das alles gilt natürlich analog und bedarfsorientiert für alle anderen Stadtteile gleichermaßen. Wir unterstützen die zeitnahe Anbindung der B 67n, allerdings müssen die Landtagsabgeordneten dieser Wahlkreise hier wohl mehr Einfluss nehmen. Trotz der derzeit entstehenden Wohngebiete am Vossegattweg, in der Verlängerung der Kirchstraße und hoffentlich bald auch auf den beiden Flächen Postweg/Birkenallee müssen wir weiter nach nutzbaren Flächen Ausschau halten und unbedingt auf bezahlbaren Wohnraum hinarbeiten. Ein ganz besonderes Anliegen ist der FBK und mir persönlich das Thema Bürgerbegegnungsstätte. Durch das bundesweite, rasante Kneipensterben in den Ortschaften und noch nicht abzuschätzenden Corona-bedingten Schließungen ist es aus unserer Sicht eine Pflicht, entsprechende Räumlichkeiten für private und öffentliche Veranstaltungen zu schaffen. Den Bürgerinnen und Bürgern, den Vereinen, Uns schwebt für die Stadtteile Altkalkar/Kalkar ein zentraler Neubau (möglichst über einen Investor und anschließende Anmietung) auf einer zentralen Fläche vor, dies könnte durchaus der „Platz der Begegnung“ zwischen Fachmarktzentrum und Innenstadt sein. Aus unserer Sicht sollte man das bisherige Pädagogische Zentrum (PZ) lediglich für die Nutzung durch die Schulen aufarbeiten. In diesem Zusammenhang stellen wir die Forderung nach eine behindertengerechten Toilettenhäuschen zurück, es sei denn es stehen zwischenzeitlich Fördergelder zur Verfügung. Ansonsten könnte innerhalb des Gebäudes ein entsprechender Zugang geschaffen werden. Für die Friedhöfe und Leichen-/Aussegnungshallen fordern wir ein zeitgemäßes und nachhaltiges Gesamtkonzept. Das Thema Dorf-App zur Vernetzung der Vereine, Organisationen, Nachbarschaften u.v.m. bleibt weiterhin unser Ziel, wir werden diese in einer noch zu bildenden Arbeitsgruppe entwickeln. Mein Ziel als Bürgermeister wäre die Weiterführung sowie in einigen Bereichen Verbesserung und/oder Anpassung der bereits positiven Entwicklung der letzten Jahre. In Verbindung mit der städtischen und der Kreis Klever Wirtschaftsförderung, mit der neuen Landrätin/dem neuen Landrat und Kalkar aKtiv müssen die Folgen der Pandemie erfasst, der „Aufbau“ organisiert und weitere Unterstützung generiert werden. Der Kontakt zur Bundeswehr muss weiterhin gepflegt, Gespräche mit Vereinen und Organisationen zur zukünftigen Entwicklung müssen weitergeführt und intensiviert werden. Abschließend erlaube ich mir noch folgende Feststellung: Wählergemeinschaften haben es im Wahlkampf schwerer als die sogenannten Etablierten, diese werden an der Landes- und/oder Bundespolitik gemessen und nicht an ihrer Arbeit und Präsenz der 5-jährigen kommunalen Tätigkeit. Für Kalkar gilt, dass sich sowohl die FBK als auch das FORUM über die gesamte Ratsperiode hinweg mit den verschiedensten Themen befasst haben und dadurch vieles in den Fachausschüssen und im Rat umgesetzt werden konnte. Bei allen anderen Fraktionen herrscht bis kurz vor dem Wahlkampf fast Totenstille, wir aber bleiben mit den Bürgerinnen und Bürgern im Gespräch, haben ein Ohr für ihre Sorgen, Ängste und auch positiven Erlebnisse. Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, wenn mir Ihre Sorgen und Nöte nicht am Herzen liegen würden, könnte ich das ganze einfach sein lassen, mich zurücklehnen und es andere machen lassen. Aber das kann und will ich nicht, vieles läuft zwar schon um einiges besser als in den zig Jahren davor, einiges ist aber noch ausbaufähig. Die Stadtverwaltung ist ein Dienstleister und muss das auch zeigen und umsetzen. Unser ernst und ehrlich gemeintes Motto lautet Ihr zukünftiger FBK- Bürgermeister mit der FBK- Fraktion Für euch da – FBK !